Trendumkehr: Der Speckgürtel ist gefragter als die Stadt

20.11.2020

WERNER WOHNBAU beobachtet seit einigen Jahren, dass die Menschen den Speckgürtel ihres Lebensraumes wieder höher bewerten, als das urbane Zentrum. Corona hat diesen Trend massiv verstärkt. Was sind wohl die Gründe dafür?

Zweifellos sind die steigenden Mieten in den urbanen Zentren und damit gekoppelt die steigenden Grundstückspreise der Hauptgrund für diesen Trend. Großstädter müssen sich mit immer weniger Quadratmetern zum Wohnen begnügen, während im Speckgürtel der Städte der Trend zu großzügiger Wohnraumaufteilung weiterhin ungebrochen ist. Im Speckgürtel ist Bauland einfach günstiger und es lebt sich dort ruhiger.

Seitens der Politik wurde dies ebenfalls erkannt und seit Jahren die Schaffung von Infrastrukturmaßnahmen in vorstädtischem Raum gefördert. Das zahlt sich jetzt aus: Abseits der Hektik der Stadt, den Abgasen und dem Lärm lebt es sich einfach angenehmer, als beengt in der Stadt. Die Erkenntnis „Auf dem Land lebt es sich besser“ setzte sich in den letzten Jahren immer stärker durch. Unbewusst haben die Menschen dies auch auf die Corona-Krise übertragen. Der ländliche Raum wird als „weniger virenbelasteter Raum“ empfunden.

Parallel dazu haben aufgrund der Entwicklung der Grundstückspreise und der Mieten viele mittelständische Unternehmen die Zentren verlassen und haben sich in den Speckgürtel verlagert. Hier können sie ihre Firmen nach ihren Wünschen strukturiert aufbauen. Sie kommen damit gleichzeitig auch ihren Mitarbeitern entgegen, die preisgünstiger im Umland leben. Die Umwelt profitiert ebenfalls davon durch weniger Pendelverkehr und damit weniger Belastung.

Corona hat beim Gedanken des Homeoffice für einen gewaltigen Schub gesorgt. Schätzungen gehen davon aus, dass durch Homeoffice die Firmen beträchtliche Kosten einsparen, da sie weniger Büroflächen benötigen.

Umgekehrt bedeutet dies für den Arbeitnehmer, dass er bisher weniger Wert auf die Qualität seiner Wohnsituation legen musste. Wenn er morgens das Haus zur Arbeit verlässt und abends dorthin zurückkehrt, nimmt er sein Wohnumfeld weitaus weniger wahr. Ganz anders verhält sich dies bei Homeoffice: Der Arbeitnehmer erlebt hier bewusst auch sein Umfeld. Wenn er schon zu Hause arbeiten muss, dann möchte er sich zuhause auch wohl fühlen!

Damit gewinnt der Gedanken an ein eigenes, abgetrenntes Arbeitszimmer, an einen Fitness- oder Hobbyraum immer mehr an Bedeutung. In der Stadt lässt sich dies viel schwieriger umsetzen, wohl aber im Speckgürtel der Städte. Wenn dazu ein Baukonzept von WERNER WOHNBAU mit variabel gestaltbarer Raumeinteilung hinzukommt, steht dem Wohnen im Speckgürtel der Stadt nichts mehr entgegen.

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